21 Juni 2020 –dieser Tag bleibt im Gedächtnis der Gemeindeglieder Novogradovka für immer. Nach einer kurzen Bauzeit  wurde an dem Tag eine neue kleine Kapelle der Gemeinde eingeweiht. 15 Jahre lang kam die Gemeinde in einem Privathaus oder in einem Kellerraum zusammen. Alle diese Jahre hat die Gemeinde  ihre Hoffnung auf eine  Erneuerung  ihrer Kirche im Zentrum des Dorfes nicht aufgegeben. Ohne der Gemeinde diese Hoffnung wegzunehmen, hat die  Kirche der Ukraine  ihr ein Geschenk zum Jubiläum gemacht.  Ein nicht besonders großer Raum mit dem neuen Mobiliar mit  dem Altar, Taufbecken , einem Musikinstrumenten, Glockenturm mit einer Glocke- das alles eröffnet  eine neue Seite im Leben der Gemeinde.

Außerdem  feierte die Gemeinde an dem Tag  3 wichtige  Daten:

  • 215 Jahre seit der Gründung der Gemeinde
  • 15 Jahre seit  der Wiedergeburt der Gemeinde nach der sowjetischen Zeit
  • 10 Jahre der Tätigkeit des Tageszentrums  für Kinder „Vifania“

76 Besucher, darunter 37 Kinder –   Schützlingen und Absolventen von„Vifania“ haben  an dem Fest teilgenommen.  Unter den Gästen des Festes waren  Bischof Pavel Schwarz und die Leitung der Kirche,  Gemeindeglieder der DELKU aus Kiew, Odessa und Petrodolinskoje,  Vertreter der Verwaltung und der Öffentlichkeit.  Bischof hat den Gottesdienst zelebriert, wobei  er  die Kapelle und den Glockenturm mit der Glocke eingeweiht  und  auch OlexandrShakun  zum Dienst als Diakon gesegnet hatte. Nach dem Gottesdienst  haben die Gäste ihr Grußwort ausgesprochen, unter ihnen  die Vorsitzende des Dorfrats Novogradovka Olga Pjana und die Vertreter der DELKU Gemeinden.  Das Fest endete sich mit dem gemeinsamen Essen und mit der Vorlesung eines Heimatvorschers  Sergej Ageenko über die Geschichte von Nohvogradovka und den Nachbardörfern-ehemaligen deutschen Kolonien.

Die Gemeinde bedankt sich vor dem nationalen Ausschußdes Lutherischen Weltbundes, vor dem Martin-Luther Bund  Bayern, vor der Mission SON (früher EEMN) USA, vor dem Mentorendienst-Osteuropa (Deutschland) wie auch vor der Gemeinde Petrodolinskoje  für die finanzielle Unterstützung.